Ausgabe:
Wichtige Hinweise für das Lohnbüro zum Jahreswechsel

Ausstellung, Korrektur und Stornierung von Lohnsteuerbescheinigungen

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Aufbewahrungsfristen

Was zum 31.12.2017 vernichtet werden kann

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BFH begünstigt auch Zweit - und Ferienwohnungen

Verkauf von Zweitwohnungen innerhalb von zehn Jahren steuerfrei

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Kaufkraftzuschläge 2017

Neues BMF-Schreiben

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Neues Steuersystem für den digitalen Raum

Pläne der EU-Finanzminister für neue Steuern

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BahnCard für Mitarbeiter

Spendiert der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern beispielsweise zum neuen Jahr eine BahnCard 100 oder 50, stellt sich regelmäßig die Frage nach der Versteuerung als Arbeitslohn.

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Kapitaleinkünfte: Günstigerprüfung auch nachträglich möglich

Kapitalanleger sollten zum Jahresende die Höhe der übrigen Einkünfte mit Ausnahme ihrer Kapitaleinkünfte prüfen lassen.

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Neue Sozialversicherungswerte 2018

Die Bundesregierung hat Anfang Oktober 2017 den Referentenentwurf für die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2018 vorgelegt.

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Steuernews

Lohnsteuerbescheinigungen 2010 prüfen!

Fehlende Koordination mit dem Bundesfinanzministerium kann freiwillig Versicherten bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung Steuernachteile bringen. ...mehr

Fahrten zum Lebensmittelpunkt

Kosten für Familienheimfahrten auch ohne eigenen Hausstand steuerlich absetzbar. ...mehr

Benchmarking: Betriebsabläufe optimieren

Betriebswirtschaft: Benchmarking und Benchmarks. ...mehr

Besteuerung von Stückzinsen aus „Altanleihen“

Altanleihen: Rechtmäßigkeit der Besteuerung vereinnahmter Stückzinsen umstritten. ...mehr

Lohnsteuerbescheinigungen 2010 prüfen!

Lupe

Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung:

Dieses aus 2009 stammende Gesetz ist bei vielen Bürgerinnen und Bürgern bereits wieder in Vergessenheit geraten. Zur Erinnerung: Mit diesem Gesetz wurde der volle Sonderausgabenabzug für Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung – soweit diese auf Basisleistungen entfallen – sowie für die gesetzliche Pflegeversicherung eingeführt. Der Steuergesetzgeber kam damit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) aus 2008 nach. Das höchste Gericht hatte damals bestimmt, dass auch Beiträge für den Krankheits- und Pflegefall Teil des steuerrechtlich zu verschonenden Existenzminimums sind.

Steuererklärung 2010:

Die Neuregelung gilt erstmals für den Veranlagungszeitraum 2010. Pünktlich zum Start der Veranlagungsarbeiten für die Steuererklärungen 2010 wurde bekannt, dass aufgrund von Missverständnissen zwischen dem Bundesfinanzministerium und den Anbietern von Lohnabrechnungs-Software viele Lohnsteuerbescheinigungen fehlerhaft sind. Betroffen sind freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, die von ihrem Arbeitgeber Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung erhalten. Während die Softwarehersteller davon ausgegangen waren, dass in den Zeilen 25 und 26 der Lohnsteuerbescheinigung nur die vom freiwillig versicherten Arbeitnehmer selbst geleisteten Beiträge – also abzüglich der Arbeitgeber-Zuschüsse – einzutragen sind und die Arbeitgeber-Zuschüsse in Zeile 24 extra bescheinigt werden müssen, hat das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben vom 11.2.2011 nun klargestellt, dass unter den Positionen 25 und 26 der „gesamte Beitrag des freiwillig versicherten Arbeitnehmers zu bescheinigen“ ist. Arbeitgeberzuschüsse dürfen davon nicht abgezogen werden. Diese sind unverändert in Zeile 24 auszuweisen und stellen insoweit einen „Korrekturposten“ bei der Veranlagung dar.

Berichtigung von Amts wegen:

Mit Schreiben vom 28.2.2011 hat das Bundesfinanzministerium betont, dass „niemandem ein Nachteil entstehen“ wird und die Fälle einer fehlerhaften Lohnsteuerbescheinigung maschinell erkannt werden. Arbeitgeber müssten ferner keine Angaben erneut ans Finanzamt schicken. Das BMF empfiehlt, den Steuerbescheid im Hinblick auf die Krankenversicherung genau zu prüfen.

Stand: 15. März 2011

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