Ausgabe:
Geringwertige Wirtschaftsgüter

Neue Wertgrenze ab 1.1.2018

Mehr ...
Doppelte Haushaltsführung

Kosten für Wohnungseinrichtung gesondert absetzbar

Mehr ...
GmbH - Jahresabschluss 2016

Wichtige Fristen und Termine

Mehr ...
Badrenovierung im Homeoffice

Arbeitnehmer vermieten ihr Homeoffice vielfach an ihre Arbeitgeber.

Mehr ...
Wochenendarbeitszimmer

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich durch Arbeiten am Wochenende den Steuerabzug von € 1.250,00 sichern.

Mehr ...
Roamingaufschläge

Nach einem Beschluss der EU-Staaten und der Kommission entfallen die Aufschläge für das Telefonieren aus dem Mobilnetz im Ausland zum 15.6.2017.

Mehr ...

Steuernews

Kompromiss bei Förderung von Solarstrom aus Fotovoltaikanlagen

Bundesregierung erzielt Einigung im Vermittlungsausschuss ...mehr

Fiskus beteiligt sich an arbeitsgerichtlichen Streitigkeiten

BFH lässt Abzug von Vergleichskosten als Werbungskosten zu ...mehr

Telearbeitsplatz kein Arbeitszimmer

Aufwendungen für einen Telearbeitsplatz unterliegen keiner Abzugsbeschränkung ...mehr

Doppelte Erbschaftsteuern in internationalen Erbfällen

Grenzüberschreitende Erbfälle: Wenn zwei Staaten Steuern kassieren ...mehr

Kompromiss bei Förderung von Solarstrom aus Fotovoltaikanlagen

Fotovoltaikanlage

Solarstromförderung

In dem ewigen Dauerstreit um die Förderung von Fotovoltaikanlagen hat der Bundesrat nun einen Kompromissvorschlag des Vermittlungsausschusses gebilligt. Danach gelten die geminderten Vergütungssätze für neue Fotovoltaikanlagen zum Stichtag 1.4.2012 zwar wie geplant. Neu eingeteilt wurden aber die Leistungsklassen. So wurde eine eigene Förderklasse für mittelgroße Dachanlagen mit 10 bis 40 Kilowatt Leistung eingerichtet. Der Vergütungssatz beträgt künftig 18,5 Cent pro Kilowattstunde und liegt damit höher als bislang vorgesehen.

Obergrenze

Neu aufgenommen wurde eine absolute Obergrenze für förderfähige Anlagen. Ab einer Gesamtleistung von 52 Gigawatt gibt es künftig keine Förderung mehr für neue Anlagen.

Steuerpflichtige als Stromerzeuger

Steuerpflichtige, die eine Fotovoltaikanlage betreiben, erzielen aus der Anlage Einkünfte aus Gewerbebetrieb und sind Unternehmer i.S. des Umsatzsteuergesetzes und umsatzsteuerpflichtig, sofern die Kleinunternehmerregelung nicht greift. Darüber hinaus fällt auch Gewerbesteuer an, wobei hierbei ein relativ hoher Freibetrag von 24.500 € gilt, sodass in den meisten Fällen keine Gewerbesteuern anfallen werden.

Fotovoltaikanlage als Betriebsvorrichtung

Fotovoltaikanlagen gelten, egal ob als Aufdachanlage oder integrierte Anlage konzipiert, als Betriebsvorrichtung und damit als bewegliches Wirtschaftsgut. Es gelten vom Gebäude abweichende Abschreibungssätze.

Tipp: Wer in den nächsten 3 Jahren eine solche Anlage plant, kann den Investitionsabzugsbetrag nutzen und bereits im Planungsjahr bis zu 40 % der voraussichtlichen Kosten steuerlich geltend machen. Darüber hinaus ist eine 20%ige Sonderabschreibung möglich.

Stand: 12. Juli 2012

Datenschutz Logo: Facebook Drucken
design by atikon.com
Logo Ingenerf Steuerberatung Wirtschaftsberatungs- und Treuhandgesellschaft mbH Werthauser Str. 39 | 47226 Duisburg | Deutschland Work Telefon: Work02065 - 6760 - 0 | Fax: Fax02065 - 6760 - 60 | E-Mail:
Atikon Kornstraße 4 4060 Leonding Österreich Work Work+43 732 611266 0 Fax+43 732 611266 20