Ausgabe:
Fiskus darf hohe Zinsen weiter kassieren

FG hält hohen Zinssatz für verfassungsgemäß

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Fondsgebundene Lebensversicherungsanlagen

BFH billigt Abzug von Veräußerungsverlusten

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Persönliche Steuerfreibeträge in internationalen Erbfällen

Neuregelung durch Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz

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Arbeitszimmer bei mehreren Einkünften

Keine Aufteilung des Höchstbetrages

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Hunde - Gassiservice

Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen sind steuerbegünstigt.

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Umsatzsteuer bei Anzahlungsrechnungen

Die Umsatzsteuer entsteht grundsätzlich bei Besteuerung nach vereinbarten Entgelten mit Ablauf des Voranmeldungszeitraumes, in dem die Leistung ausgeführt worden ist.

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Erbschaftsteuer - Statistik 2016

Vermögen in Höhe von € 108,8 Mrd. haben die deutschen Finanzämter im vergangenen Jahr 2016 aus Erbschaften und Schenkungen veranlagt.

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Steuernews

Umsatzsteuer-Stichtag „10. Februar“

Wichtiger Termin für umsatzsteuerpflichtige Unternehmer ...mehr

Gewerbesteuer auf dem Prüfstand

Verfassungsrechtliche Bedenken häufen sich - Finanzverwaltung reagiert ...mehr

Höhere Grundfreibeträge 2013/2014

Nach Beratung im Vermittlungsausschuss kommt es nur zu minimalen Entlastungen ...mehr

Steuerfreiheit innergemeinschaftliche Lieferungen

Europäischer Gerichtshof lockert formale Voraussetzungen für Steuerfreiheit ...mehr

Umsatzsteuer-Stichtag „10. Februar“

Papierknäuel

Vorsteuerüberschuss 2012

Unternehmer, bei denen 2012 ein Vorsteuerüberschuss von mehr als 7.500 € angefallen ist, können als Voranmeldungszeitraum an Stelle des Kalendervierteljahres den Kalendermonat wählen. Dies hat den Vorteil, dass Vorsteuerüberschüsse früher ins Unternehmen zurückfließen, was sich positiv auf die Liquidität auswirkt.

Antrag

Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. Der Unternehmer muss lediglich bis zum 10. Februar eine Voranmeldung für den Monat Januar abgeben. Macht der Unternehmer davon Gebrauch, muss er das ganze Kalenderjahr 2013 über eine monatliche Voranmeldung abgeben.

Dauerfristverlängerung

Unternehmern, die ihre Umsatzsteuer- Voranmeldung zwingend für jeden Kalendermonat abgeben müssen - das ist der Fall bei einer Steuer von mehr als 7.500 € im Kalenderjahr -, gewährt die Finanzverwaltung auf Antrag eine sogenannte Dauerfristverlängerung. Dauerfristverlängerung heißt, dass die Steuervoranmeldung immer erst einen Monat später abgegeben werden muss (also z.B. im Februar 2013 für den Dezember 2012).

Sondervorauszahlung

Die Dauerfristverlängerung setzt allerdings voraus, dass der Unternehmer eine Sondervorauszahlung anmeldet und entrichtet. Hierfür gilt der 10. Februar als Stichtag. Die Sondervorauszahlung beträgt 1/11 der Summe der Umsatzsteuer-Vorauszahlungen ohne Anrechnung der Sondervorauszahlung für das vorangegangene Kalenderjahr, also für 2012.

Beispiel

Unternehmer U hat für das Kalenderjahr 2012 Umsatzsteuer-Vorauszahlungen in Höhe von 40.000 € angemeldet. In der Umsatzsteuer-Voranmeldung für Dezember 2012 hat U die Sondervorauszahlung für das Kalenderjahr 2012 in Höhe von 5.000 € angerechnet. Die Sondervorauszahlung 2013 ist aus 40.000 € zu berechnen und beträgt 1/11 = 3.636 €.

Stand: 12. Januar 2013

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