Ausgabe:
Der neue Koalitionsvertrag

Die wesentlichen steuerlichen Neuerungen

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Doppelte Haushaltsführung

Eine Stunde Fahrzeit zumutbar

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Zinsen für Steuerforderungen

6 % pro Jahr sind angemessen

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Werbungskostenabzug beim Auslandsstudium

Eigener Hausstand im Inland Voraussetzung

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Geplante Reform der Grundsteuer

Neuerungen aus dem Koalitionsvertrag

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Gewinne und Verluste mit Kryptowährungen

Kryptowährungen erfreuen sich stetiger Beliebtheit.

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20 % Steuerermäßigung auch bei Neubauten sichern

Steuerpflichtige können Aufwendungen für Handwerkerleistungen steuerlich geltend machen.

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Bibersperre keine außergewöhnliche Belastung

Ein Steuerpflichtiger machte Aufwendungen für die Errichtung einer Bibersperre in seinem Garten als außergewöhnliche Belastung in seiner Einkommensteuererklärung geltend.

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Steuernews

Zusammenveranlagung auch für Lebenspartner

Bundesrat stimmte Gesetzesänderung am 5.7.2013 zu ...mehr

Bewirtungsaufwendungen: Wieder 80 % abziehbar?

Beschränkung des Betriebsausgabenabzugs auf 70 % verfassungswidrig ...mehr

Firmenwagenbesteuerung

1 %-Privatanteilsbesteuerung auch ohne faktische Privatnutzung ...mehr

Steuerliche Berücksichtigung finaler Auslandsverluste

EuGH lässt Verlustabzug im Ansässigkeitsstaat des Mutterunternehmens zu ...mehr

Zusammenveranlagung auch für Lebenspartner

rastende Frau

Bundesrat stimmte Gesetzesänderung am 5.7.2013 zu

Ehegattensplitting

Das sogenannte Ehegattensplitting stand bisher nur den Ehegatten zu. Ausgeschlossen waren eingetragene Lebenspartner. Dies hat das Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig angesehen und den Gesetzgeber aufgefordert, die Voraussetzung für die Zusammenveranlagung von Lebenspartnern rückwirkend zum 1.8.2001 (dem Zeitpunkt der Einführung des Instituts der Lebenspartnerschaft) zu schaffen (Bundesverfassungsgericht v. 07.05.2013 - 2 BvR 909/06, 2 BvR 1981/06, 2 BvR 288/07).

Gesetzesänderung

Der BVerfG-Entscheidung Rechnung tragend hat der Gesetzgeber die erforderlichen Voraussetzungen mit dem Gesetz zur Änderung des Einkommensteuergesetzes in Umsetzung der Entscheidung des BVerfG vom 7.5.2013 geschaffen. Damit können auch Lebenspartner in der Einkommensteuer zusammen veranlagt werden, und zwar rückwirkend ab dem Jahr 2001. Letzteres gilt allerdings nur insoweit, als die Steuerbescheide noch nicht bestandskräftig sind. De facto werden aber nur solche Lebenspartner von einer rückwirkenden Anwendung profitieren, die sich ihre Steuerbescheide durch Einspruch offen gehalten haben.

Steuerersparnis bei Zusammenveranlagung

Eine rückwirkende Anwendung bzw. die künftige Zusammenveranlagung unter Anwendung des Splittingtarifes ist gegenüber der Einzelveranlagung nur dann vorteilhaft, wenn die Partner unterschiedlich hohe Einkünfte haben.

Lohnsteuerklassen und Faktorverfahren

Gleichgestellt sind eingetragene Lebenspartner auch beim Lohnsteuerabzug. Das heißt, sie können alle Steuerklassenkombinationen wählen, die bisher den Ehegatten zugestanden haben. Optiert werden kann auch für das Faktorverfahren. Ein Wechsel der Steuerklassen ist wie bei Ehegatten möglich. Der Wechsel erfolgt am einfachsten unter Verwendung des Antrags auf Korrektur der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM).

Stand: 12. August 2013

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